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Penz13.com BMW Motorrad muss beim 80. Bol d’Or aufgeben

Le Castellet, Frankreich. Das Team Penz13.com BMW Motorrad musste diesen Samstag und Sonntag beim 80. Bol d’Or am Wochenende vom 17./18. September 2016 auf dem Paul Ricard Circuit Le Castellet vorzeitig aufgeben. Es war der Saisonauftakt zum neuen Format der Saison 2016/2017 in der FIM Endurance World Championship, allerdings gerieten die 24 Stunden von Le Castellet nicht zu einem Traumstart für die Mannschaft mit der BMW S 1000 RR. Man musste in der 54. Runden bereits aufgeben.

Die Mannschaft war mit dem Franzosen Kenny Foray ins Rennen gestartet, der vorn im Feld mitmischte und seine Maschine schließlich an Landsmann Matthieu Lussiana übergab. In dieser Phase kämpfte das Team um das Podest und Lussiana übergab schließlich an den Australier Alex Cudlin, der wenig später mit einem Motorproblem liegen blieb und das Motorrad an die Box zurückbringen musste.

Cudlin war derweil für Lukas Pesek eingesprungen, dessen Fitness nach seinem Sturz im Qualifying vom Donnerstag in Frage stand. Der Pilot aus der Tschechischen Republik hatte sich zwar keine Knochenbrüche zugezogen, doch klagte über starke Schmerzen in seinem rechten Fuß. Das Team wollte dabei über die 24-Stunden-Distanz keine Risiken eingehen und entschied sich für einen Einsatz von Alex Cudlin.

Am Ende reist das Team Penz13.com BMW Motorrad bitter enttäuscht vorzeitig aus Le Castellet ab, setzt den Blick aber bereits auf das nächste Rennen der FIM Endurance World Championship in der Saison 2016/2017.

Rico Penzkofer:
„Es ist schwer, heute die Worte zu finden. Wir haben sehr viel Aufwand in die Vorbereitung dieses Rennens gesteckt, nicht nur mit dem starken Ergebnis beim Rennen in Oschersleben, was für uns eigentlich ein Test war, aber mit dem Podest endete. Wir wollten den Schwung von da mit hier her nehmen, um nur drei Wochen danach in die neue Saison zu starten, aber all die Entbehrungen, Einsätze und Vorbereitungen haben sich dieses Wochenende nicht bezahlt gemacht. Das ist für alle von uns schwer zu akzeptieren, aber es geht wie bekannt nicht darum, ob man zu Boden geschlagen wird, sondern wie schnell man wieder aufsteht, und das ist jetzt unser nächstes Ziel. Vor uns liegt der Winter, wir werden alles neu sortieren und dann stärker zurückkommen.“