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Wepol BMW Motorrad by penz13.com Team bereit für die Endurance-Show beim Bol d’Or. Startplatz 11.

Le Castellet, Frankreich. Das Wepol BMW Motorrad by penz13.com Team ist bereit für das Einzel-Comeback in der FIM Endurance World Championship. Im Süden Frankreichs wird die Mannschaft beim Saisonauftakt 2017/2018 am legendären 24-Stunden-Rennen um die „Bol d’Or“ in Le Castellet teilnehmen.

In kürzester Zeit wurde das Team zusammengestellt, um an diesem Langstrecken-Klassiker teilzunehmen. Team Manager Rico Penzkofer bringt dabei den Deutschen Star Markus Reiterberger an den Start, das Team komplletieren die beiden erfahrenen Road Racer Alessandro „Alex“ Polita und Danny Webb. Polita gewann den FIM Superstock 1000 Cup, Webb war viele Jahre im Grands-Prix-Zirkus unterwegs, sodass dieses Wochenende die geballte Erfahrung auf den S 1000 RR Maschinen sitzen wird.

Im Qualifying erkämpfte sich das Team den elften Startplatz für das morgige 24-Stunden-Rennen, welches um 15:00 Uhr Ortszeit starten wird.

Das Rennen wird über weite Strecken live auf Eurosport 2 und im Eurosport-Player übertragen, Live-Timing gibt es auf der offiziellen Website www.fimewc.com.

Markus Reiterberger:
„Ich konnte am Dienstag das Training nicht mitfahren und habe gestern das erste Mal auf dem Bike gesessen. Ich habe mich vom ersten Moment an auf dem Motorrad wohl gefühlt. Das Setup hat so gepasst, dass ich auf eine 1:57 hätte kommen können, aber ich bin leider etwas im Verkehr stecken geblieben. Heute haben wir dann einen Qualifyer drauf gemacht und dann hat es bei mir leider angefangen zu regnen. Die Abstimmung passt für das Rennen soweit, ich denke, dass wir gute Zeiten fahren können und wir hoffen auf keine technischen Probleme und ein gutes Ergebnis.“

Alex Polita:
“Insgesamt bin ich heute richtig zufrieden, das Motorrad hat sich im Vergleich zu gestern extrem verbessert. Meine Teamkollegen sind noch jung und schauen nur auf die Rundenzeiten, aber ich arbeite lieber für das Rennen, den ein ganzer Tag ist sehr lang, sehr, sehr lang. Meine Rundenzeit ist daher nicht das, was ich wirklich kann, aber im Rennen sollte 2:00 und 2:01 drin sein – das ist eine gute Pace für ein gutes Rennen.“

Danny Webb:
“Ich glaube, dass mein Ergebnis heute nicht mein wahres Potenzial für das Rennen gezeigt habe, denn ich glaube, dass ich mit einem neuen Qualifyer-Reifen mehr hätte raus holen können, ich denke, dass es in den niedrigen 2:00 Bereich gegangen wäre. Leider hat es dann wieder angefangen zu regnen. Im Rennen will ich eine Pace von hohen 2:00 und niedrigen 2:01 fahren. Wenn ich mir die Pace der anderen Fahrer so anschaue, dann glaube ich, dass für uns die Top-6 drin sein können.“

Petr Biciste:
“Dieses Team ist einfach perfekt, alle sind freundlich und die Motorräder sind richtig, richtig gut. Das Fahrwerk funktioniert unglaublich, da geht ein besonderer Dank an Andrej. Alex, Danny und Reiti funktionieren richtig gut zusammen – und wenn ich auf der Strecke ein Problem hatte, haben sie mir geholfen und mir die besseren Linien erklärt. Das ist hier etwas ganz anderes als Road Racing, wo ich eigentlich unterwegs bin, und ich habe das einfach als Training genutzt und wollte weitere Erfahrungen sammeln. Ich habe auf dieser Strecke nicht allzu viele Runden gehabt, darum denke ich, dass meine Zeiten für das erste Mal hier nicht so schlecht waren. Ich bin froh, dass ich gut unterwegs war, das Motorrad ist der Hammer und ich freue mich jetzt einfach auf mein letztes Rennen in dieser Saison, nächste Woche in Frohburg.“

Rico Penzkofer:
„Es war schwierig überhaupt Fahrer für dieses Rennen zu finden, gerade, weil an diesem Wochenende auch viele Rennen sind. Normalerweise wollten wir mit Danny de Boer fahren, der aber gesundheitsbedingt ausgefallen ist, daher mussten wir uns noch einen dritten Fahrer organisieren. Da haben wir auf Danny Webb zurückgegriffen, was sich als gute Alternative erwiesen hat. Heute hatten wir Pech mit dem Regen, weil wir heute angreifen wollten, aber bei Reiti und Webb hat es leicht geregnet und es waren keine Verbesserungen möglich – daher spiegelt dieser Trainingsplatz nicht unsere wahre Performance wieder.“