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Wepol BMW Motorrad by penz13.com feiert nach den 24 Stunden zum Bol d'Or mit Platz 2 das Podest

Le Castellet, Frankreich. Sensationeller Einzel-Einsatz für das Wepol BMW Motorrad by penz13.com Team beim Saisonauftakt der FIM Endurance Weltmeisterschaft bei den 24 Stunden von Le Castellet "Bol d'Or". Das Team aus Sachsen holte nach der Tagesdistanz das Podest und stand im Ziel auf Rang zwei in der Ergebnisliste.

Auf der Strecke machten die Fahrer Markus Reiterberger (GER), Alex Polita (ITA) und Danny Webb (GBR) einen hervorragenden Job – genau wie die Mannschaft in der Box. Sogar ein paar kleinere Probleme über die Distanz von 674 Runden konnte die Mannschaft nicht daran hintern, auf dem Paul Ricard Circuit auf das Podest zu fahren. Es war das erste Podium für die Mannschaft in der EWC-Klasse.

Nach dem ersten Boxenstopp aber war die S 1000 RR nicht angesprungen und das Starter-Relais musste getauscht werden. Dies warf das Team in dieser frühen Phase des Rennens bis auf den 46. Platz zurück.

Danach lief bis gegen 7 Uhr morgens alles wie am Schnürchen, ehe auf einem Stint von Reiterberger der Auspuffhalter brach. Dieses Problem trat aber gegen Ende seiner eigentlichen Fahrzeit auf, sodass er an die Box zurückkommen und der Defekt in Windeseile behoben werden konnte. Die Mannschaft ging wieder auf die Strecke und kämpfte um die Top-5.

In den letzten Stunden lief alles reibungslos und die Mannschaft übernahm den zweiten Platz im Rennen. Allerdings gab es schließlich noch eine Ein-Minütige-Zeitstrafe für einen kleinen Fehler beim Boxenstopp. Doch auch dies konnte Team Manager Rico Penzkofer, sein Team, und die Piloten Markus Reiterberger, Alex Polita und Danny Webb nicht davon abhalten, das Podest und die Pokale für Platz 2 beim Bol d'Or mit nach Hause zu nehmen.

Derzeit steht noch nicht fest, ob es bei diesem Einzeleinsatz bleibt oder was die Zukunft für das Wepol BMW Motorrad by penz13.com Team bereit hält. Derzeit aber ist man in der FIM Endurance World Championship mit 43 WM-Punkten Zweiter der Gesamtwertung.

Das Rennen wurde von den amtierenden Weltmeistern "GMT94 Yamaha" mit David Checa, Mike di Meglio und Niccolo Canepa gewonnen. Mit 60 Punkten übernahmen sie auch die WM-Führung.

Markus Reiterberger
"Ich freue mich wirklich sehr. Den zweiten Platz hätten wir alle nicht erwartet. Wir hofften es und wussten, wenn alles gut läuft, können wir es schaffen. Das Qualifying lief für uns alle nicht so gut, wir hatten zu kämpfen und fuhren vom elften Platz weg. Im Rennen dann lief es besser, wir erzielten gleich zu Beginn den vierten Rang, hatten dann allerdings ein Problem mit dem Anlasser-Relais und verloren dadurch einige Positionen. Über die Nacht kämpften wir uns dann wieder nach vorn und die beiden wahnsinnigen Isle of Man Fahrer lieferten wirklich gute Arbeit ab. Wir hatten dann auch weniger Defekte, bis auf das Relais und den Auspuffhalter, gab es nichts mehr. Es lief alles wirklich gut und unsere Konstanz war dann glaube ich auch der ausschlaggebende Punkt, von dem wir profitierten. Es war eine super Teamarbeit und ein großartiges Wochenende."

Alex Polita:
"Ich freue mich wirklich sehr, denn Bol d´Or ist mein erstes Rennen seit langem. Wir hatten ein Problem in der Nacht und im ersten Training, doch konnten später durch unsere Teamkollegen wieder angreifen. Ich freue mich wirklich sehr, denn ein Finish auf dem Podium, macht mich sehr glücklich."

Danny Webb:
"Das ist ein unbeschreibliches Gefühl, dort oben zu stehen, die ganzen Menschen zu sehen und dann noch Champagner spritzen zu dürfen, das ist einfach geil. Ich habe dieses Gefühl eine ganze Weile nicht mehr gehabt und dass wir das dann auf WM-Level schaffen ist noch besser. Wir waren ein unglaubliches Team, Alex, Reiti und die ganze Mannschaft – sogar die Probleme, die wir im Rennen hatten, konnten sie richtig schnell beheben. Das Team war unvergleichlich und ich danke noch einmal für die Chance, dass ich hier dabei sein durfte."

Rico Penzkofer:
"Ich bin mehr als zufrieden, wir hatten das Glück ein wenig auf unserer Seite. Sonst hatten wir immer Pech, das hatten heute andere, aber da spricht in ein paar Wochen keiner mehr darüber, da sieht man nur noch die Ergebnislisten. Ich bin froh, dass wir zeigen konnten, was wir können. Am besten war, dass wir nach den ersten Problemen die wir hatten, an die anderen BMW´s heranfahren konnten, obwohl die keine Probleme hatten. Von Markus wissen wir, dass er immer schnell ist, aber gerade Danny und Alex haben eine geniale Leistung gezeigt, denn sie kannten die Strecke nicht und fuhren zum ersten Mal in der Nacht. Dass sie dann solche Zeiten fuhren, macht mich einfach nur happy."