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WEPOL Racing by penz13.com mit Rang 3 auf dem Podest der 24 Stunden von Le Mans

Le Mans, Frankreich. Das WEPOL Racing by penz13.com Team hat das zweite Podest im zweiten Saisonrennen der FIM Endurance Weltmeisterschaft 2017/2018 gefeiert und das Ziel der 24 Stunden von Le Mans als Drittes gesehen.

Nach 840 Runden kam das Fahrer-Trio bestehend aus Michael Laverty, Christian Iddon und Danny Webb mit nur drei Runden Rückstand auf die Sieger von FCC TSR Honda und zwei Runden hinter der #111 Honda ins Ziel.

Ein dramatisches Rennen liegt hinter dem WEPOL Racing by penz13.com Team. Auf seinem ersten Stint war Michyel Laverty in der Dunlop-Schikane gestützt, konnte das Bike aber aufheben und weiter fahren. Beim planmäßigen Boxenstopp kurz danach wurde die angekratzte Fußraste gewechselt. Anschließend übernahm Christian Iddon das Motorrad, doch eine weitere Folge des Sturzes war, dass der Lenkerstummel abbrach und er erneut an die Box kommen musste.

Danach lief alles nach Plan, bis Danny Webb um Mitternacht herum einen ähnlichen Sturz wie sein Teamkollege Laverty hatte. Webb kugelte sich dabei die Schulter aus, konnte diese aber selbst richten und seinen Stint zu Ende fahren.

Gegen Ende des Rennens profitierte die Mannschaft auch vom Pech der Wettbewerber, welches die Mannschaft selbst aber schon so oft heim gesucht hatte. Doch nicht nur das: Das Trio aus Laverty, Iddon und Webb machten in aller erster Linie auf der Strecke einen perfekten Job – genau wie die Mannschaft in den Boxen. Als Belohnung gab es ein weiteres Podest, nachdem man schon beim Saisonauftakt mit dem Bol d'Or im letzten September auf Rang zwei ins Ziel gefahren war.

Michael Laverty:
Zunächst einmal möchte ich mich für meinen Sturz in meinem ersten Stint entschuldigen. Ich habe dann im ganzen Rennen einfach alles gegeben, um meinen Fehler wieder gut zu machen. Ich hatte Glück, dass das Motorrad nicht allzu sehr beschädigt wurde und ich damit meinen Stint zu Ende fahren konnte. Wenn man bedenkt, dass wir sicher alles, aber kein problemfreies Rennen hatten, ist dieses Podest noch mehr besonders. In erster Linie bin ich froh, dass wir es ins Ziel geschafft haben, aber dann noch hier in Le Mans auf dem Podest zu stehen ist ein unglaubliches Gefühl.

Christian Iddon:

Wir hatten ein paar Schwierigkeiten und Probleme, mit denen wir uns das Leben selbst schwerer gemacht haben, besonders, als mir auf meinem ersten Stint als Folge von Michaels Sturz der Lenkerstummel abgebrochen war. Ich bin wirklich froh und war auch etwas überrascht, wie professionell dieses Team arbeitet und noch mehr freue ich mich, dass wir das Baby aufs Podest bringen konnten.

Danny Webb:

Ich bin sprachlos. Das war mein zweites 24-Stunden-Rennen und wir haben jetzt in zwei Rennen zwei Mal auf dem Podest gestanden. Das ist für einen Endurance-Rookie wie mich gar nicht schlecht, oder? Es tut mir leid, dass ich in der Nacht einen kleinen Sturz hatte, aber der hat uns nicht allzu viel gekostet. Ich bin jetzt einfach froh, dass wir wieder in die Top-Drei gefahren sind.

Rico Penzkofer:
Was für ein Rennen! Nachdem Michael auf seinem ersten Stint gestürzt war, waren wir ganz ans Ende des Feldes zurückgefallen und jetzt stehen wir auf dem Podest. Sicher hatten wir auch etwas Glück mit dem Pech der anderen, aber auch das ist die Endurance – und bei uns ist ja auch nicht alles glatt gelaufen. Aber was wir jetzt hier als kleine Privat-Mannschaft zwei Mal in Folge auf die Beine gestellt haben, darauf können wir alle hier im Team stolz sein.