• Home
  • News
  • Penz13.com BMW Motorrad holt Platz 8 im Q1 zum 80. Bol d’Or

Penz13.com BMW Motorrad holt Platz 8 im Q1 zum 80. Bol d’Or

Le Castellet, Frankreich. Das Penz13.com BMW Motorrad Team hat den provisorischen achten Startplatz für die 80. Ausgabe des 24-Stunden-Rennens „Bol d’Or“ auf dem Circuit Paul Ricard Le Castellet herausgefahren. Die Piloten Kenny Foray (FRA), Lukas Pesek (CZE) und Matthieu Lussiana (FRA) legten auf ihrer BMW S 1000 RR eine anständige Pace von durchschnittlich 2:00,703 Minuten auf den Asphalt. Damit blieben sie nur 1,856 Sekunden hinter den Pace-Settern von GMT94.

Foray legte in seinem Stint eine unglaublich schnelle Pace vor und setzte in 1:58,732 Minuten die viertschnellste Zeit des Tages. Pesek und Lussiana drangen beide in den niedrigen 2:01er-Bereich vor.

Pesek hatte allerdings einen Rückschlag einzustecken. Der Pilot aus der Tschechischen Republik kollidierte am Kurvenausgang einer Ecke mit Ivan Silva und beide stürzten. Die Session wurde abgebrochen, Pesek aber brachte das Motorrad zurück in die Box und konnte noch eine Reihe Runden anhängen.  Nach seinem Stint aber ging Pesek ins Krankenhaus, um sich den Fuß und die Ferse röntgen zu lassen.

Das Penz13.com BMW Motorrad Team hat aber für den Bol ein bekanntes Gesicht als Reservefahrer mitgebacht: Der Spanier Pedro Vallcaneras von Mallorca, der 2012 zusammen mit Penz den Superstock WM-Titel holte, steht Gewehr bei Fuß.

Kenny Foray:
„Heute war natürlich sehr gut, denn ich bin die viertschnellste Zeit des Tages gefahren. Mit den ganzen roten Flaggen in allen drei Gruppen war es ein mächtiges Durcheinander und es war schwierig, irgend einen Rhythmus zu halten. Aber es war auch nur das Qualifying und das Wichtigste ist, dass wir für das Rennen vorbereitet sind und das wird extrem lang. Wir arbeiten an einer guten Strategie und ich glaube, dass wir den richtigen Weg eingeschlagen haben. Jetzt müssen wir abwarten und hoffen, das Lukas okay ist und dann können wir das heutige Nachttraining und das Qualifying morgen angehen.“

Lukas Pesek:
„Ich war innen an Ivan Silva vorbei, aber am Kurvenausgang war er an meiner rechten Seite und ich konnte ihn nicht sehen. Als ich mich also nach außen treiben ließ, sind wir kollidiert und beide gestürzt. Das war ein Vorfall, wie er passieren kann und mir tut es sehr leid. Zuerst dachte ich noch, dass ich nicht mehr weiter fahren kann, aber als ich dann gesehen habe, dass das Motorrad gut aussah, habe ich es an die Box zurückgebracht und dann noch ein paar Runden gefahren. Dann habe ich gemerkt, dass ich schlimme Schmerzen in der Ferse habe und bin ins Medical Center. Dort gibt es hier aber kein Röntgengerät, darum gehen wir jetzt noch mal ins Krankenhaus, um alles checken zu lassen.“

Matthieu Lussiana:
„Zuerst war ich mit vielen anderen Fahrern im Mittelfeld gefangen und konnte sie nicht alle überholen. Darum bin ich zurück an die Box. Dann bin ich eine schnelle Runde gefahren und es wurde abgebrochen. Beim Re-Start war ich mit den schnelleren Fahrern, aber ich musste abreißen lassen, nachdem ich fast mit einem anderen Fahrer gestürzt wäre. Mein Gefühl war heute insgesamt nicht das beste, um ehrlich zu sein, darum bin ich dann auch an die Box gefahren, um für morgen zu arbeiten. Heute Nacht werde ich im Training versuchen, einen smootheren Fahrstil hinzubekommen und den auf die Rennstrategie des Teams anzupassen, gerade beim Beschleunigen und Spritsparen. Ich hoffe, dass ich morgen im Qualifying noch mal etwas pushen kann, denn mit meiner Zeit bin ich heute nicht zufrieden.“

Rico Penzkofer:
„Wir hatten heut ein bisschen Höhen und Tiefen. Die Pace der vier Fahrer war ok, aber die vielen Abbrüche haben den Workflow schon etwas behindert. Aber das war auch für alle gleich. Der Sturz von Lukas ist echt schade, das Motorrad war nicht so sehr beschädigt, aber wir warten jetzt alle auf die Infos vom Röntgen. Wir hoffen, dass er morgen fahren kann, vielleicht sogar heute Abend. Kenny hat mit der viertschnellsten Zeit des Tages aber klar gezeigt, dass unsere BMW S 1000 RR bereit ist, den Bol d’Or zu rocken.“